Wahlpflichtbereich Klasse 9 und 10

Differenzierungs­wahl2026/27

Diese Seite bündelt die Informationen zu den fünf Angeboten im Wahlpflichtbereich. Die ausführlichen Fachinformationen sind direkt bei den Fächern verlinkt.

Fächerübersicht

Die Kurzbeschreibungen dienen der ersten Orientierung. Die ausführlichen Informationen der Fachschaften sind bei jedem Fach verlinkt.

Spanisch

Neu einsetzende dritte Fremdsprache mit Blick auf Spanien, Lateinamerika und weltweite Kommunikation.

  • weltweit bedeutende Sprache
  • Alltagsthemen und interkulturelles Lernen
  • regelmäßiges Üben von Wortschatz und Grammatik

La civilisation française

Französische und frankophone Kultur erleben, kreativ arbeiten und auf Deutsch und Französisch kommunizieren.

  • frankophone Länder, Kultur und aktuelle Themen
  • Projekte, Präsentationen und kreative Produkte
  • Kontakt zur frankophonen Welt

Mathematik / Informatik

Vom verständigen Umgang mit Software über Web, Verschlüsselung und Programmierung bis zur Projektphase.

  • projekt- und produktorientiertes Arbeiten
  • Probleme analysieren und Programme entwickeln
  • Webauftritte, Daten und Softwareprojekte

Naturwissenschaften

Fächerübergreifendes Angebot aus Biologie, Chemie und Physik mit Natur, Technik und Experimenten.

  • Klasse 9 mit biologischem Schwerpunkt
  • Klasse 10 mit chemischem Schwerpunkt
  • Bionik, Sinnesphysiologie und Lebensmittelchemie

Darstellen und Gestalten

Neues WPII-Fach, das Deutsch, Sport, Kunst und Musik in kreativen Projekten verbindet.

  • Körper, Sprache, Bild, Musik und Medien
  • Planen, Erproben, Präsentieren und Reflektieren
  • Teamarbeit, Feedback und Ausdrucksfähigkeit

Neu einsetzende Fremdsprache

Spanisch

Spanisch eröffnet den Zugang zu einer weltweit verbreiteten Sprache und zu vielfältigen Kulturen in Spanien und Lateinamerika.

Worum geht es?

Spanisch wird als dritte Fremdsprache im Differenzierungsbereich angeboten. Die Quelle nennt mehrere Gründe für das Fach: Spanisch ist Muttersprache von etwa 400 Millionen Menschen, Amtssprache in über 20 Ländern und die am vierthäufigsten gesprochene Sprache der Welt.

Außerdem spielen wirtschaftliche Beziehungen zwischen Deutschland und Spanien beziehungsweise Lateinamerika eine Rolle. Deutschland wird in der Quelle als zweitgrößter Handelspartner Spaniens genannt. Das Fach bietet zudem Zugang zu vielfältigen und spannenden Kulturen.

Was macht man im Unterricht?

  • Arbeit mit dem Lehrwerk ¡Vamos! ¡Adelante! von Klett
  • Alltagsthemen der Sekundarstufe I
  • Aufbau sprachlicher Grundlagen
  • Training kommunikativer Fähigkeiten
  • Entwicklung interkultureller Fähigkeiten durch Entdecken des Lebens in Spanien und Lateinamerika und Vergleich mit Deutschland
  • kreative Aufgaben wie Dialoge, kleine Theaterstücke, Präsentationen und aktuelle spanische Musik

Was sollte man mitbringen?

Die Quelle beschreibt Spanisch als eine vergleichsweise leicht zu erlernende Sprache, weil vorhandene Fremdsprachenkenntnisse helfen können und Rechtschreibung und Aussprache relativ gut zusammenpassen.

  • Freude und Interesse an Fremdsprachen wie Englisch, Französisch oder Latein
  • Aufgeschlossenheit gegenüber Spanien und Lateinamerika
  • Bereitschaft, zuhause regelmäßig Vokabeln und Grammatik zu wiederholen
  • Bereitschaft zu einer Stunde mehr Unterricht im Differenzierungsbereich

Organisation / Leistungsbewertung

Die Quelle nennt einen dreistündigen Differenzierungskurs, ein relativ zügiges Vorangehen und Spanisch als Voraussetzung für Spanisch in der Oberstufe.

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Französisch erleben

La civilisation française

Mit Civi wird die frankophone Welt kulturell, gesellschaftlich und kreativ erschlossen.

Worum geht es?

Im Mittelpunkt steht laut Quelle „Französisch erleben“. Es geht nicht um die Vermittlung von Grammatik, sondern um einen kreativen Umgang mit französischer Kultur und Sprache. Bei allen Themen wird auf Deutsch und Französisch kommuniziert; auch Präsentationen und Leistungsüberprüfungen finden auf Deutsch und Französisch statt.

Ziel des Faches sind ein vertieftes Verständnis der frankophonen Kultur und Lebenswelt, der Aufbau interkultureller Handlungskompetenz und der Ausbau sprachlicher Fertigkeiten.

Was macht man im Unterricht?

Die Schülerinnen und Schüler können bei den Themen mitbestimmen. Die Quelle nennt unter anderem:

  • französische Kultur, zum Beispiel Musik, Kino, Filme, Essen, Bücher, Sport, Theater und Mode
  • frankophone Länder und Regionen in der ganzen Welt, etwa La Réunion oder Kanada
  • aktuelle Themen wie Urlaub, Tourismus und Sportereignisse
  • virtuellen Austausch mit Schülerinnen und Schülern aus Frankreich über Télé-Tandem
  • Kontakt zu Partnerschulen in Madagaskar
  • Vorstellung von Persönlichkeiten wie Astérix, Louane oder Napoléon
  • Wettbewerbe wie Internetteam, FranComics und FrancoMusique
  • Entwicklung eines Krimi-Hörspiels oder Escape-Games

Vielfältige und kreative Methoden

  • Arbeit mit Bildern, Liedern und Filmen
  • Internet-Recherchen und Präsentationen analog und digital
  • Gestaltung von Plakaten und Lapbooks
  • Erstellung von Podcasts und Erklärvideos
  • szenisches Spiel
  • Unterrichtsgänge, zum Beispiel Kino oder Theater
  • Tagesfahrten ins frankophone Ausland, zum Beispiel Belgien
  • selbstständiges und projektorientiertes Arbeiten
  • virtuelle Kommunikation über Télé-Tandem oder Blog

Was sollte man mitbringen?

Civi richtet sich nicht nur an Schülerinnen und Schüler der Französischklasse oder an Schülerinnen und Schüler, die später vielleicht Abibac machen möchten. Geeignet ist das Fach besonders, wenn man Spaß an Französisch hat, sich für Länder und Menschen in der französischsprachigen Welt interessiert und Lust auf kreative, abwechslungsreiche Arbeit hat.

Organisation / Leistungsbewertung

Die Quelle nennt zwei Klassenarbeiten pro Halbjahr. In der Regel wird eine Klassenarbeit im Halbjahr durch eine Projektarbeit ersetzt beziehungsweise ergänzt, zum Beispiel durch einen Erklärfilm oder Podcast, der als Klassenarbeit bewertet wird.

Zur sonstigen Mitarbeit zählen Mitarbeit im Unterricht, Arbeit an Projekten, Plakate und Präsentationen sowie das Arbeitsverhalten.

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Vom Anwenden zum Entwickeln

Mathematik / Informatik

Der Kurs führt vom verständigen Umgang mit Software über Codierung, Web und Programmierung bis zur eigenen Projektarbeit.

Worum geht es?

Die Quelle beschreibt Informatik als besonders geeignet für projekt- und produktorientiertes Arbeiten. Leitidee ist der Weg „vom passiven Konsumenten über den verständigen Anwender zum kreativen Entwickler“.

Am Ende steht eine grundlegende, transferfähige informationstechnische Grundbildung.

Grobstruktur des Kurses

  1. Umgang mit Software
  2. Verschlüsselung
  3. World-Wide-Web
  4. Grundlegende Programmierstrukturen
  5. Softwareentwicklung
  6. Projektphase

Was macht man im Unterricht?

  • Computer als Werkzeug zur Gestaltung von Texten und Grafiken, Datenauswertung in Tabellen, Berechnungen, Ergebnispräsentation und Arbeit mit Datenbanken
  • kurze Vertiefung des Office-Pakets inklusive Grafikprogrammen
  • Codierung und Verschlüsselung
  • Suchen und Bewerten im Internet
  • grundlegende HTML-Tags und eigener Webauftritt mit Templates und HTML
  • Content-Management-System Joomla
  • sanfter Einstieg ins Programmieren

Programmieren heißt: Probleme lösen

Die Schülerinnen und Schüler analysieren Probleme, entwerfen Lösungen, denken in Abläufen, denken logisch und setzen Lösungen in Programme um.

Genannt werden unter anderem Java-Kara als einfache grafische Programmierwelt, TigerJython als Entwicklungsumgebung und App Inventor 2 für Android-App-Programmierung mit blockbasiertem Programmaufbau.

  • Programmabläufe, einfache Objekte und Kontrollstrukturen wie Schleifen und Wenn-Dann-Abfragen
  • mögliche Schwerpunkte in TigerJython: Multimedia, Computerspiele, Datenbanken und stochastische Simulationen
  • App-Programmierung für Android mit App Inventor

Projektphase

In der Vertiefungsphase werden Projekte in mehreren Bereichen möglich:

  • Data: Auswertung von Realdaten, zum Beispiel AIDS oder Klima, und Datenbanken erstellen
  • Softwareentwicklung: umfangreichere Programme und Spiele-Programmierung
  • Hardware: Aufbau eines Linux-Netzwerkes
  • World-Wide-Web: umfangreicher Webauftritt mit CMS-System

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Biologie, Chemie und Physik verbinden

Naturwissenschaften

Der Kurs verbindet Inhalte der drei Naturwissenschaften und weckt die Faszination für Natur und Technik.

Worum geht es?

Seit Beginn des Schuljahres 2009/2010 gibt es am Luisen-Gymnasium einen Differenzierungskurs, der Inhalte aus Biologie, Chemie und Physik miteinander verbindet. Ziel sind umfassende Einblicke in naturwissenschaftliche Themen und die Faszination für Natur und Technik.

In Jahrgangsstufe 9 werden schwerpunktmäßig Aspekte der Biologie behandelt, in Jahrgangsstufe 10 liegt der Fokus auf Chemie.

Themen in Jahrgangsstufe 9

  • 1. Halbjahr: Bionik, zum Beispiel Brückenkonstruktionen, Klettverschluss oder künstliche Haihaut in Luft- und Raumfahrt
  • 2. Halbjahr: Sinnesphysiologie, zum Beispiel Ohr und Haut
  • zusätzlich zwei fakultative Wahlthemen je Schuljahr: Verhalten und Kommunikation, Insekten, Wattenmeer oder Umwelterziehung

Themen in Jahrgangsstufe 10

  • 1. Quartal: Fette
  • 2. Quartal: Seifen und Waschmittel, mit zweitägiger Exkursion zur Henkel-Forscherwelt
  • 3. Quartal: Kunststoffe, mit Vortrag eines Henkelmitarbeiters zum Thema Klebstoffe
  • 4. Quartal: Lebensmittelchemie

Was sollte man mitbringen?

Die Quelle formuliert keine eigene Eignungsliste. Aus den genannten Inhalten ergibt sich: hilfreich sind Interesse an Biologie, Chemie und Physik, Freude an naturwissenschaftlichem Arbeiten und Neugier auf Natur, Technik, Experimente und Anwendungen.

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Neues WPII-Fach ab 2026/2027

Darstellen und Gestalten

Das Fach verbindet Deutsch, Sport, Kunst und Musik in kreativem und projektorientiertem Unterricht.

Worum geht es?

Darstellen und Gestalten wird ab dem Schuljahr 2026/2027 im Rahmen der WPII-Wahl angeboten. Schülerinnen und Schüler entwickeln sprachliche, gestalterische, soziale und persönliche Fähigkeiten. Sie arbeiten mit Körper, Sprache, Bild und Musik und setzen diese Ausdrucksformen in eigenen Projekten um.

Im Mittelpunkt stehen Planen, Gestalten und Erproben, Präsentieren sowie Reflektieren. So entstehen zum Beispiel kleine Szenen, Aufführungen, Präsentationen oder kreative Projekte.

Was lernen die Schülerinnen und Schüler?

  • sicher aufzutreten und sich selbstbewusst auszudrücken
  • mit Stimme, Bewegung und Körpersprache zu arbeiten
  • eigene Ideen kreativ umzusetzen
  • im Team zusammenzuarbeiten
  • Feedback zu geben und anzunehmen
  • die Wirkung von Sprache, Bildern und Medien besser zu verstehen
  • Empathie, Kritikfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Selbstständigkeit zu stärken

Welche Themen werden behandelt?

Das Fach greift Themen auf, die viele Jugendliche beschäftigen. Diese werden kreativ bearbeitet, etwa durch Szenen, Rollenspiele, Präsentationen oder kleine Theaterprojekte.

  • Social Media
  • Künstliche Intelligenz
  • Medien und ihre Wirkung
  • Hate Speech
  • Geschlechterrollen und Vorurteile
  • Rassismus und Diversität
  • Freundschaft, Konflikte und Zusammenleben

Bezug zu den Profilen unserer Schule

Das Fach orientiert sich an den Profilen des Luisen-Gymnasiums: UNESCO, MINT und moderne Fremdsprachen. Auch moderne Fremdsprachen können in kreativen Projekten eingesetzt werden, etwa in mehrsprachigen Szenen oder Präsentationen. Besondere Sprachkenntnisse sind dafür nicht erforderlich.

Was sollte man mitbringen?

Darstellen und Gestalten richtet sich an alle, die gerne kreativ arbeiten, präsentieren und gemeinsam mit anderen Projekte entwickeln möchten.

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